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Feinstaubplakette und Umweltzone
 

Die Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage ist die Kfz-Kennzeichnungs-Verordnung und gilt für Fahrzeuge der Klasse M1 (PKW sowie Wohnmobile bis 2,8 t zulässiges Gesamtgewicht), N, M2 und M3 (LKW, KOM, So.Kfz sowie Wohnmobile über 2,8 t zGG).

Von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind
1. mobile Maschinen und Geräte
2. Arbeitsmaschinen
3. land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen
4. zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge
5. Krankenwagen, Arztwagen mit entsprechender Kennzeichnung im Einsatz zur medizinischen Betreuung der Bevölkerung
6. Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind und dies durch die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen "aG", "H" oder "Bl" nachweisen
7. Fahrzeuge, für die Sonderrechte nach " 35 der Straßenverkehrs-Ordnung in Anspruch genommen werden können
8. Fahrzeuge nichtdeutscher Truppen von Nichtvertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, die sich im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit in Deutschland aufhalten, soweit sie für Fahrten aus dringenden militärischen Gründen genutzt werden
9. zivile Kraftfahrzeuge, die im Auftrag der Bundeswehr genutzt werden, soweit es sich um unaufschiebbare Fahrten zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben der Bundeswehr handelt

Die 5. und 6. Stelle im Fahrzeugschein oder Feld 14.1 in der Zulassungsbescheinigung Teil I beschreibt das Schadstoffverhalten (Schlüsselnummer) des entsprechenden Fahrzeuges. Aufgrund dieser Schlüsselnummer kann entweder keine, eine rote, eine gelbe oder eine grüne Feinstaubplakette erworben werden. Es ist also notwendig, den Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I vorzulegen.

Der Erwerb

Die Feinstaubplaketten können für einen Beitrag von meist 5 bis 10 Euro unter anderem bei den Zulassungsbehörden, den technischen Diensten wie TÜV, GTÜ, KÜS, Dekra und den AU-berechtigten Werkstätten erworben werden. Hierzu ist, bei in Deutschland zugelassenen Kfz, die Vorlage des Fahrzeugscheins oder Fahrzeugbriefs beziehungsweise der Zulassungsbescheinigung notwendig; bei Lkw-Mautpflichtigen Fahrzeugen auch durch die entsprechenden Dokumente. Es besteht keine generelle Pflicht zum Erwerb einer Feinstaubplakette.

Die 5. und 6. Stelle im Fahrzeugschein oder Feld 14.1 in der Zulassungsbescheinigung Teil I beschreibt das Schadstoffverhalten (Schlüsselnummer) des entsprechenden Fahrzeuges. Aufgrund dieser Schlüsselnummer kann entweder keine, eine rote, eine gelbe oder eine grüne Feinstaubplakette erworben werden.

Es ist also notwendig, den Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I vorzulegen.
Bei unserer Zulassungsbehörde im Saale-Orla-Kreis können die Plaketten für 5,10 Euro erworben werden.


Umweltzone

Die Umweltzonen

Die deutschen Kommunen dürfen in Ballungsräumen Umweltzonen einrichten, um in diesen die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Fahrzeuge, die nicht unter die allgemeinen Ausnahmen fallen, dürfen in die ausgeschilderten Umweltzonen nicht einfahren bzw. sich in ihnen befinden.[3] Gibt ein Zusatzschild Ausnahmen für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffgruppe an (s.u.) dürfen diese Kfz einfahren, wenn die Plakette sichtbar hinter der Windschutzscheibe befestigt ist.

Wo Sie die Plakette brauchen, erfahren Sie hier ...

 

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