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Naturschutzgebiet "Kulm"
 


Nadelholz-Säbelschrecke und Olivgrüner Bergwald-Blattspanner


Die Nadelholz-Säbelschrecke

Nadelholz-Säbelschrecke - Naturschutzgebiet Kulm

Beschreibung:
Nadelholz-Säbelschrecke, Weibchen
(Barbitistes constrictus)

Autor:
Beentree

Quelle:
Wikipedia Commons

Die Nadelholz-Säbelschrecke ist eine Langfühlerschrecke aus der Überfamilie der Laubheuschrecken. Ihre Körperlänge misst etwa 15 bis 20 Millimeter. Die Männchen fallen durch ihre meist sehr dunkle Färbung auf. Ihr besonderer Lebensraum, vorzugsweise Baumkronen von Nadelbäumen, ist dafür verantwortlich, dass man die Nadelholz-Säbelschrecke nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Sie kommt hauptsächlich in Nadelwäldern vor, mitunter an sonnigen Waldrändern und Sträuchern. Man hat sie aber auch schon auf Kalkmagerrasen beobachtet – hier bewohnt sie Wacholderbüsche. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Kiefern- und Fichtennadeln, aber auch aus Laubgehölzen, Heidekraut, Farn und Gräsern. Während die Heuschrecke ruht, hängt sie kopfüber an Nadeln oder Blättern. Die Nadelholz-Säbelschrecke gilt in Teilen Deutschlands als gefährdete Art.


Website: Nadelholz-Säbelschrecke


Der Olivgrüne Bergwald-Blattspanner

Bergwald-Blattspanner - Naturschutzgebiet Kulm
Beschreibung:
Olivgrüner Bergwald-Blattspanner(Colostygia olivata)

Autor:
Peter Buchner

Quelle:
lepiforum.de

Der Olivgrüne Bergwald-Blattspanner zählt zur großen Familie der Spanner – sie kommen mit etwa 26.000 Arten weltweit vor und sind damit eine der größten Schmetterlingsfamilien. Die meisten Arten
unter ihnen sind Nachtfalter, es gibt einige tagaktive Arten. Die Flügelspannweite des Olivgrünen Bergwald-Blattspanners beträgt zwischen 2 und 2,5 Zentimetern. Er bevorzugt halbschattige, mäßig
trockene bis feuchte Laub- und Nadelwälder und kommt vor allem im Hügel- und Bergland vor. Die erwachsene Raupe ist graubraun und ihr Körper hat eine marmorierte Zeichnung mit warzenartigen Erhebungen, aus den Borsten sprießen. Die Raupe ernährt sich hauptsächlich von Labkräutern. Das erwachsene Insekt fliegt von etwa Juli bis August. Frische Falter sind oft dunkel olivgrün gefärbt, können aber auch schwärzlich-braun erscheinen. Wie auch andere Spannerarten, so breitet auch er die Flügel in Ruhestellung flach aus – die Hinterflügel werden nur teilweise sichtbar. Sein Familienname bezieht sich auf die eigenartige Fortbewegungsweise der Raupen: Nimmt man als Mensch den kleinen Finger, streckt ihn zur großen Handspanne aus und zieht den Daumen anschließend nach, so hat man in etwa die Bewegung der Raupen nachgeahmt. Die Nachtfalterfamilie wurde daher im Deutschen als Spanner bezeichnet.



Schau Dir die typische Fortbewegung einer Spanner-Raupe an!

Dateiname / Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=X5aFZtzTuws
Beschreibung: Fortbewegung einer Raupe (Spanner/Geometridae)


Website: Olivgrüne Bergwald-Blattspanner

Ausführliche Details zur Nachtfalterart: http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Colostygia_olivata


Website: Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Hier erfährt man mehr über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale:
http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/
 
 
 

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