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Naturschutzgebiet "Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen" - Infotafel
 


Schmalblättriges Wollgras / Haselhuhn / Winterlibelle


Der Schmalblättrige Wollgras

Schmalblättriges Wollgras - Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen

Beschreibung:
Schmalblättriges Wollgras
(Eriophorum angustifolium)

Autor:
Elke Freese

Quelle:
Wikipedia Commons

Das Schmalblättrige Wollgras ist eine häufige Moorpflanze, die in kühleren oder höheren Regionen zu finden ist. Im Sommer hat das Wollgras weiße wollige Büschel. Das Schmalblättrige Wollgras ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt in kalkarmen kühlen Mooren und Sümpfen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Die Stiele sind rund und die Ährenstiele glatt, Im Frühling blüht das Wollgras. Im Sommer haben die Ährenstiele weiße wollige Büschel am Ende. Die Samen mit den werden mit dem Wind transportiert. Das Wollgras hat lange unterirdische Ausläufer. Das Schmalblättrige Wollgras ist weltweit nicht gefährdet und genießt keinen gesetzlichen Schutz. Auch in Deutschland gilt die Pflanze bundesweit als nicht gefährdet, ist jedoch in einzelnen Bundesländern in der Roten Listen gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen als gefährdet (Gefährdungskategorie 3) eingestuft.


Website: Schmalblättriges Wollgras

Weitere Details zum Schmalblättrigen Wollgras:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalbl%C3%A4ttriges_Wollgras



Das Haselhuhn

Haselhuhn - Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen
Beschreibung:
Haselhahn
(Tetrastes bonasia)

Autor:
Wilfried Berns

Quelle:
Wikipedia Commons

Das Haselhuhn gehört zur Unterfamilie der Raufußhühner und ist die kleinste Art der drei Waldhühner. Haselhühner sind durch ihr Federkleid optimal getarnt und schwer in einer reich strukturierten Vegetation zu entdecken. Ihr Verbreitungsgebiet deckt sich weitgehend mit denen der Auerhühner. Bewohnt werden unterholzreiche Nadel- und Laubmischwälder mit einer reiche Kraut-, Hochstauden- und Zwergstrauchschicht. Eine wichtige Struktur im Haselhuhn-Biotop sind tiefbeastete Nadelbaumgruppen, die als Schlafplätze und Verstecke dienen. Der Nistplatz befindet sich am Boden in ausreichender Deckung. Haselhühner ernähren sich im Winter hauptsächlich von Kätzchen und Knospen von Weichlaubhölzern, im Frühjahr von austreibenden Laubbaumknospen, im Sommer von Sämereien und im Herbst von Beeren wie Holunder, Himbeere, Eberesche und Heidelbeere. Lediglich die Jungvögel ernähren sich in den ersten Wochen hauptsächlich von Insekten, danach spielt tierische Nahrung nur noch eine untergeordnete Rolle.
Die Verbreitung des Haselhuhns ist fast ausschließlich auf die Alpen in fast ganz Europa beschränkt. Es existieren keine genauen Bestandszahlen, da Haselhühner sehr schwierig zu erfassen sind. Jedoch gilt das Haselhuhn in ihren Beständen als abnehmende Art, vielerorts sind sie bereits verschwunden. Damit verbunden ist eine Isolierung der Restvorkommen. Hauptgefährdungsgrund ist der Rückgang von lichten, struktur- und strauchreichen Wäldern.


Schau Dir das Haselhuhn an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=21ixiy8fqNs
Beschreibung: Aufnahme eines Haselhuhns auf einem Ast; Aufnahme: 8 Sek.


Website: Haselhuhn

Weitere Informationen zum Haselhuhn: https://de.wikipedia.org/wiki/Haselhuhn_%28Art%29


Die Winterlibelle

Winterlibelle - Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen

Beschreibung:
Gemeine Winterlibelle
(Sympecma fusca)

Autor:
Piet Spaans

Quelle:
Wikipedia Commons

Die Winterlibellen bevorzugen dicht bewachsene Stehgewässer, Torfstiche oder langsam fließende Altarme. Die Ausbreitung wird begrenzt durch bestimmte klimatische Grundvoraussetzungen: Das Frühjahr sollte stabil und warm sein, im Sommer müssen Futter für die Larven und ausreichend hohe Temperaturen für eine schnelle Entwicklung gegeben sein. So sind Winterlibellen vorzugsweise in wärmebegünstigten Flachgebiete mit trocknem Klima anzutreffen. Auch an Fischteichen, die im Winter abgelassen werden, kann sie gut leben – in der Trockenphase ist sie nicht an das Wasser gebunden. Die Reproduktionsgewässer sollten sich bei Sonnenschein schnell erwärmen und sonnenexponiert sein. Die geschlüpften Tiere begeben sich zur Reife in lichtes Unterholz oder an. Danach wählen sie bevorzugt braune Äste, auf denen sie bestmöglich getarnt sind. Bei aufziehendem Frost ziehen sich die Tiere in geschützte Ritzen zwischen Steinen oder unter Baumrinde zurück. Aber auch frostige Nächte überstehen sie unbeschadet.


Schau Dir beeindruckende Nahaufnahmen der Winterlibelle an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=hXAwyLxm7zs
Beschreibung: Nahaufnahmen der Gemeinen Winterlibelle in einem Kurzfilm zusammengefasst


Website: Gemeine Winterlibelle

Ausführliche Details zur Gemeinen Winterlibelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Winterlibelle


Website: Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Hier erfährt man mehr über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale:
http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/
 
 
 

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