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Naturschutzgebiet "Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen" - Broschüre
 


Torfmoose / Haselhuhn


Die Torfmoose

Torfmoose - Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen

Beschreibung:
Torfmoos
(Sphagnum)

Autor:
Jeffdelonge

Quelle:
Wikipedia Commons

Im Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen gibt es eine enorme Fülle und Vielfalt an Moosarten – die Moosvegetation gehört zu den interessantesten in ganz Thüringen. Unter den 220 Arten befindet sich auch das Gleichblättrige Torfmoos (Sphagnum platyphyllum). Es gehört zur Gattung Torfmoose, deren einheimische Arten allesamt durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind. Sie sind als Spezialist auf die extremen Lebensbedingungen des Lebensraumes angepasst. Torf besteht aus mineralarmen Humus-Ansammlungen, die sehr wasserreich sind. Niedermoore bilden sich vor allem um Quellen, Flussniederungen und an Seen. Sie tragen eine vielfältige Pflanzenwelt. Hochmoore liegen ein Stück über dem Grundwasserspiegel und sind allein auf Niederschläge angewiesen. Da dieses Wasser keine gelösten Stoffe enthält und auch der Wind nur Spuren mineralischer Stoffe einweht, zeichnen sich Hochmoore durch große Nährstoffarmut aus. Nur genügsame Pflanzen können hier gedeihen. Wichtigste Pflanzengattung ist die der Torfmoose (Sphagnum). Diese Moose
können mit Hilfe ihrer großen Speicherzellen in den Blättern bedeutende Mengen Niederschlagswasser sammeln. Zu den wesentlichen Eigenschaften der Torfmoose zählen ein hohes Wasserbedürfnis, eine
große Wasserkapazität sowie ein sehr geringer Nährstoffbedarf. Torfmoose sind in der Lage, stark ansäuernd zu wirken und können selbst hohe Säuregrade ertragen. Das im Naturschutzgebiet
vorkommende Gleichblättrige Torfmoos erkennt man an den untergetauchten Rasen, die dunkel gefärbt sind (olivgrün bis oliv- oder schwarzbraun). Es zählt zu den Torfmoos-Arten, die fast ständig im Wasser leben und nur mit dem Köpfchen herausragen.


Website: Torf-Moose

Weitere Informationen zu Torf-Moosen: https://de.wikipedia.org/wiki/Torfmoose



Das Haselhuhn

Haselhuhn - Naturschutzgebiet Jägersruh-Gemäßgrund-Mulschwitzen
Beschreibung:
Haselhahn
(Tetrastes bonasia)

Autor:
Wilfried Berns

Quelle:
Wikipedia Commons

Das Haselhuhn gehört zur Unterfamilie der Raufußhühner und ist die kleinste Art der drei Waldhühner. Haselhühner sind durch ihr Federkleid optimal getarnt und schwer in einer reich strukturierten Vegetation zu entdecken. Ihr Verbreitungsgebiet deckt sich weitgehend mit denen der Auerhühner. Bewohnt werden unterholzreiche Nadel- und Laubmischwälder mit einer reiche Kraut-, Hochstauden- und Zwergstrauchschicht. Eine wichtige Struktur im Haselhuhn-Biotop sind tiefbeastete Nadelbaumgruppen, die als Schlafplätze und Verstecke dienen. Der Nistplatz befindet sich am Boden in ausreichender Deckung. Haselhühner ernähren sich im Winter hauptsächlich von Kätzchen und Knospen von Weichlaubhölzern, im Frühjahr von austreibenden Laubbaumknospen, im Sommer von Sämereien und im Herbst von Beeren wie Holunder, Himbeere, Eberesche und Heidelbeere. Lediglich die Jungvögel ernähren sich in den ersten Wochen hauptsächlich von Insekten, danach spielt tierische Nahrung nur noch eine untergeordnete Rolle.
Die Verbreitung des Haselhuhns ist fast ausschließlich auf die Alpen in fast ganz Europa beschränkt. Es existieren keine genauen Bestandszahlen, da Haselhühner sehr schwierig zu erfassen sind. Jedoch gilt das Haselhuhn in ihren Beständen als abnehmende Art, vielerorts sind sie bereits verschwunden. Damit verbunden ist eine Isolierung der Restvorkommen. Hauptgefährdungsgrund ist der Rückgang von lichten, struktur- und strauchreichen Wäldern.


Schau Dir das Haselhuhn an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=21ixiy8fqNs
Beschreibung: Aufnahme eines Haselhuhns auf einem Ast; Aufnahme: 8 Sek.


Website: Haselhuhn

Weitere Informationen zum Haselhuhn: https://de.wikipedia.org/wiki/Haselhuhn_%28Art%29


Website: Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Hier erfährt man mehr über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale:
http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/
 
 
 

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