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Naturschutzgebiet "Weißacker" - Broschüre
 


Knoblauchkröte und Südlicher Wasserschlauch


Die Knoblauchkröte

Knoblauchkröte - Naturschutzgebiet Weißacker

Beschreibung:
Knoblauchkröte, Männchen
(Pelobates fuscus)

Autor:
Christian Fischer

Quelle:
Wikipedia Commons

Die Knoblauchkröte wird etwa 6 bis 8 Zentimeter groß. Dabei sind die Weibchen etwas größer als die Männchen. Färbung und Zeichnung der Knoblauchkröte sind oft recht variabel und reichen von unterschiedlichen Braun-, Creme- und Dunkelgrautönen bis hin zu Olivtönen. Auffällig sind die senkrecht geschlitzten Pupillen – zusammen mit der Geburtshelferkröte ist die Knoblauchkröte die einzige heimische Amphibienart, die dieses Merkmal aufweist. Außerhalb der Laichzeit ist sie eine rein an Land lebende Amphibie. Dabei bevorzugt sie lockere, lose Böden wie Sandheiden, Magerrasen, Trockenrasen, Spargelböden und Binnendünen. Während der Dämmerungsphase graben sich die Tiere aus ihrem unterirdischen Versteck frei, um im Schutze der Dunkelheit auf Jagd zu gehen. Zu ihrer Beute gehören bodennah lebende Kleintiere wie Käfer, Spinnen, Wanzen und Würmer. Bevor es wieder hell wird, graben sie sich mittels ihrer sehr ausgeprägten Fersenhöcker (Schaufeln) wieder rückwärts im lockeren Boden bis zu 60 Zentimeter tief ein. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die Knoblauchkröte tagsüber praktisch nicht gefunden werden kann. Sie gilt in Deutschland als stark gefährdete Art und ist daher besonders geschützt!



Schau Dir die Knoblauchkröte an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=S3yuhHe5sNY
Beschreibung: Aufnahme einer Knoblauchkröte; Aufnahme: 14 Sek.


Website: Knoblauchkröte


Der Südliche Wasserschlauch

Südlicher Wasserschlauch - Naturschutzgebiet Weißacker
Beschreibung:
Südlicher Wasserschlauch
(Utricularia australis)

Autor:
Botanikus
commonswiki

Quelle:
Wikipedia Commons

Der Südliche Wasserschlauch wird auch als Verkannter oder Großer Wasserschlauch bezeichnet und ist
eine Pflanzenart aus der Gattung der Wasserschläuche. Es handelt sich dabei um eine fleischfressende
Pflanze. Sie wächst untergetaucht und im Wasser schwebend, besitzt sozusagen keine Wurzeln, sondern verhakt sich an anderen Pflanzen – oder man findet sie auf dem Grund liegend. Zur Blütezeit von Juni bis August werden gelbe Blütenkronen ausgebildet.
Als fleischfressende Pflanze hat sie ein spezielles Beutefangsystem entwickelt, das sogenannte Saugfallenprinzip: In den Fangblasen an den Blättern herrscht Unterdruck. Berührt ein kleines Beutetier die Sinnesborsten an einer Klappe der Fangblase, öffnet sich die Fangblase und saugt die Beute mit einem Wasserstrom durch den Unterdruck ein. Die Fangblase springt zurück in Ausgangsposition und verschließt ihre Klappe. Das Öffnen und Schließen der Fangklappe dauert weniger als zwei Millisekunden und ist damit die schnellste bekannte Bewegung im Pflanzenbereich! Mit eiweißlöslichen Fermenten wird das Tier in etwa 30 Minuten verdaut, das Wasser wird wieder abgepumpt und ein erneuter Unterdruck entsteht. – Jener Mechanismus dient der Pflanze, um ihren Stickstoffbedarf zu decken. Der Südliche Wasserschlauch gilt als gefährdete Art und kommt in Deutschland nur zerstreut vor.



Website: Südlicher Wasserschlauch


Website: Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Hier erfährt man mehr über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale:
http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/
 
 
 

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