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Netzwerk "Courage gegen Drogen"
 
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Das Netzwerk "Courage gegen Drogen" im Saale-Orla-Kreis

Den Hauptschwerpunkt dieses Netzwerkes bildet die Droge Crystal Meth, da bei dieser besonders in den grenznahen Bundesländern zur tschechischen Grenze, wie Bayern, Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen, ein enormer Anstieg von Konsumenten festzustellen ist.
Nach einer großen Fachtagung im November 2014 wurde durch den Landrat des Saale-Orla-Kreises, Thomas Fügmann, bekanntgegeben, dass es im Landratsamt ab sofort eine Koordinierungsstelle für diese Problematik geben wird. Seitdem finden regelmäßige Arbeitstreffen der folgenden Netzwerkakteure statt:

Hauptansprechpartner ist Frau Katharina Langer (Tel. 03663 488-958)

Logo Kreissparkasse Saale-Orla
1. Landratsamt Saale-Orla-Kreis
- Fachdienst Gesundheit
- Fachdienst Jugend und Familie / Jugendamt
2. Diakonieverein Orlatal e.V.
- Suchtberatungsstelle
3. Polizei
- Polizeiinspektion Saale-Orla
4. Amtsgericht in Bad Lobenstein und Pößneck
- Richter Dieter Marufke
5. Arbeitskreis Schule / Wirtschaft
6. Apotheker Dr. Jörg Wittig - Schleiz
7. Kreissparkasse Saale-Orla
 
 
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Aktuelle Informationen zum Netzwerk erhalten Sie auf unserer
Facebook-Seite "Courage gegen Drogen"


Crystal Meth

„[…] Crystal ist mehr […] – es gibt dir für einen Moment alles, dann nimmt es dir bis in alle Ewigkeit alles“
(Härtel-Petrie & Haupt, 2014, S.15)

„Meth, Chalk, Bambinos, Dixies, Diamonds, Mao, Mollies, Jugs, Ups, Ice, Glass oder Crank”.
So und so ähnlich wird das Methamphetamin Crystal Meth unter den Konsumenten umgangssprachlich verwendet (vgl. Freye, 2014, S. 76).

Der Konsum von Crystal Meth erfolgt dabei auf unterschiedlichste Weise. Es kann geraucht, geschnupft, gespritzt oder auch oral eingenommen werden. Je nach Dosierung kann eine Wirkungsdauer von 6 bis zu 70 Stunden erreicht werden (vgl. Freye, 2014, S. 77).

Das als „Horror-Droge“ bezeichnete Crystal Meth zählt zu den am schnellsten süchtig machenden Drogen derzeit. Es führt zur Ausschüttung der Glückshormone Dopamin und Noradrenalin. „Das Belohnungssystem reagiert, als hätte man eine gigantische Glücksspritze bekommen“ (Rosenkranz, 2014, S. 76). Anfangs kann eine Wirkdauer von 20 Stunden erreicht werden. Im Verlauf der Abhängigkeit sind hierzu immer größere Mengen des Methamphetamin notwendig. Bei Nachlassen der Wirkung treten bei den Konsumenten Symptome wie Erschöpfung, Paranoia oder depressive Gedanken auf (vgl. Rosenkranz, 2014, S. 76).
Die Nebenwirkungen dieser Drogen sind dabei sehr vielfältig. Führt es im positiven Sinne zur Euphorie, mehr Energie- und Leistungsfähigkeit, weniger Schlafbedürfnis oder verminderten Hungerbedürfnis, so zieht es auch eine Reihe langfristiger negativer Auswirkungen nach sich, wie rascher körperlicher Abbau und schnelles Altern, Zahnausfall, Abmagerung/ Gewichtsverlust, manische Persönlichkeit, übersteigerter Narzissmus, Schädigungen des Herz-Kreislauf- sowie Nervensystems, hohes Risiko an Parkinson zu erkranken, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen und paranoide Wahnvorstellungen, Zersetzung der Schleimhäute in Mund und Nase, Nierenschäden, schwere Depressionen, Selbstmordgedanken u.a. (vgl. Freye, 2014, S. 76-78).

 
 
 
 
 
 

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