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Naturschutzgebiete
 
Ein wirksames Instrument für den Erhalt von Natur und Landschaft stellt die Festsetzung von Teilen der Natur als Schutzgebiete dar.

Die Schutzgebiete, die schutzwürdige und schutzbedürftige Bestandteile des Naturhaushaltes umfassen, dienen dem Erhalt und der Entwicklung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft.
Sie werden mittels Rechtsverordnung durch die jeweiligen Naturschutzbehörden unter Schutz gestellt, gepflegt und vor Beeinträchtigungen geschützt.

Die Ausweisung von Schutzgebieten soll:*

  • den Bestand bedrohter Pflanzen- und Tierarten sowie ihrer Gesellschaften nachhaltig sichern und ihre Lebensräume zu Biotopverbundsysteme entwicklen,
  • die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter gewährleisten,
  • die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes sichern sowie
  • Gebiete erhalten und entwickeln, die sich für die Erholung besonders eignen.

Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) unterscheidet dabei folgende Kategorien von Schutzgebieten:
  • Naturschutzgebiete (§ 23),
  • Nationalparke, Nationale Naturmonumente (§ 24),
  • Biosphärenreservate (§ 25),
  • Landschaftsschutzgebiete (§ 26),
  • Naturparke (§ 27),
  • Naturdenkmäler (§ 28) und
  • Geschützte Landschaftsbestandteile (§ 29)

Zu diesen nationalen Schutzgebietskategorien bestehen nach EU-Recht noch zwei weitere Schutzkategorien:
  • FFH-Gebiete
  • Europäische Vogelschutzgebiete
 

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