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Franz Huth - einer der bedeutendsten Pastellmaler des 20. Jahrhunderts
 

Bereits als 12-Jähriger war er in der väterlichen Werkstatt tätig. Nach einer Lehrzeit (ab 1892) in Volkstedt bei Rudolstadt als Porzellanmaler begann er 1894 eine Lehre als Glasmaler im Riesengebirge. Dabei lernte er auch seinen langjährigen Freund und Malerkollegen Arthur Julius Barth kennen.

Danach begann er ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden, wo er es aber zwischen 1895 und 1897 nur drei Semester aushielt. Nach längerem Aufenthalt 1897-1898 in der Schweiz, in Südfrankreich und Oberitalien besuchte er 1900 die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin.

Ab 1903 arbeitete er einige Jahre in Heidelberg für die dortige Niederlassung der Manufaktur seines Vaters. Von 1911 bis 1918 lebte und wirkte er als freischaffender Künstler in verschiedenen Städten: Cuxhaven, Heidelberg, Rom, Darmstadt. Dabei trat immer mehr die Pastellmalerei in den Vordergrund. Im Jahre 1918 nahm er seinen Wohnsitz in Bensheim an der Bergstraße.

1922 übersiedelte er mit seiner Familie nach Weimar, wo er mit kürzeren Unterbrechungen bis 1961 wirkte. Während der letzten neun Jahre seines Lebens setzte ein Augenleiden seinem Schaffen ein Ende. Franz Huth starb, hochgeehrt in Thüringen und Ehrenbürger seiner Heimatstadt Pößneck, im Alter von 93 Jahren in Weimar und wurde dort auf dem Historischen Friedhof beigesetzt

 

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