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Alltag der Asylbewerber im Saale-Orla-Kreis
 

3.3 Wie werden Asylbewerber medizinisch versorgt?

§: AsylbLG

Zum 01. Januar 2017 führte Thüringen die Gesundheitskarte für Asylbewerber ein. Mit dieser können Asylbewerber direkt zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Bisher mussten sie sich bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen vor jedem Arztbesuch erst einen Behandlungsschein durch die Asylbehörde ausstellen lassen, was einen großen bürokratischen Aufwand bedeutete. Dieser Verwaltungsaufwand soll durch die Einführung der Gesundheitskarte nun merklich abgebaut werden. In Notfällen werden Asylbewerber direkt ins Krankenhaus gebracht.
Die Kosten für die medizinische Behandlung von Flüchtlingen trägt der Staat. Sie gehen nicht zulasten der Kassenbeiträge.
In der Regel werden Asylbewerber bereits in den Erstaufnahme-Stellen umfangreich medizinisch untersucht, bevor sie den Landkreisen zugewiesen werden.

Das Landratsamt bietet wöchentlich Impfungen für neu angekommene Asylbewerber an. Geimpft wird bei unbekanntem oder unvollständigem Impfschutz gegen verschiedene Erkrankungen wie Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie (Krupp), Pertussis (Keuchhusten), Poliomyelitis (Kinderlähmung), Masern, Mumps und Röteln.

 
 
 

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