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Funk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
 

Die Infrastruktur des Funkversorgungsgebietes der BOS im Saale-Orla-Kreis umfasst insgesamt:

  • 6 Relaisstellenstandorte des Gleichwellenfunknetzes Südostthüringen
  • 2 im Versorgungsgebiet integrierte Standorte für Alarmumsetzer
  • 5 RS 1 Relaisstellen im 4-m-Band der BOS für funktaktische Maßnahmen
  • 1 RS 1 Relaisstelle im 2-m-Band der BOS für funktaktische Maßnahmen
  • 1 Bedarfsleitstelle im Landratsamt für Großschadenslagen und den Katastrophenschutz

die der Landkreis im Rahmen seiner Pflichtaufgaben betreibt und unterhält.
Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit des Funknetzes ist eine regelmäßige Wartung und Überwachung der Standorte und ihrer Anlagen erforderlich.

Sitz der Rettungsleitstelle im Gleichwellenfunknetz Südostthüringen ist Saalfeld. Der Saale-Orla-Kreis und der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt teilen sich die Aufgabe auf der Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrages und finanzieren diesen gemeinsam.

Antennenträger einer Relaisstelle im GW-Funknetz des Saale-Orla-Kreises
Zur Ausstattung der Relaisstellen gehören pro Kanal 1 Telegerent III
Die Bedarfsleitstelle im Landratsamt für den Katastrophenschutz.



Im Funkversorgungsgebiet für die BOS des Saale-Orla-Kreises werden im Überblick

  • 6 Feuerwehreinsatzzentralen (FEZ) der Stützpunktfeuerwehren
  • 162 Fahrzeugfunkanlagen
  • 433 Handfunksprechgeräte
  • 702 Funkmeldeempfänger zur Alarmierung von Einsatzkräften
  • 130 Fernwirkempfänger zur Ansteuerung von Sirenenanlagen

von Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Rettungsdienst betrieben.



Investitionen im Jahr 2008

Mit viel Aufwand müssen die Standorte der Relaisstellen in einem akzeptablen baulichen Zustand unterhalten werden. Dazu war es im Jahr 2008 erforderlich geworden, für die Relaisstelle Weira einen neuen Antennenmast bzw. Antennenträger zu errichten.

Der alte Stahlgittermast wurde planmäßig wegen statischen Mängeln (hohe Abrostung) durch einen wartungsfreundlichen Stahlrohrmast ersetzt. Die Gesamtkosten der Investition lagen bei ca. 80.000 €.

Für den Bereich Neustadt an der Orla wurde ein Alarmumsetzer im Wert von 6.000 € errichtet, da die Alarmierung der im Stadtzentrum wohnenden Einsatzkräfte der Feuerwehr seit längeren Probleme bereitete.

Die Wartung des Funknetzes schlägt jährlich mit 14.000 € zu Buche zuzüglich den laufenden Reparaturen, turnusmäßigen technischen Überprüfungen, allen Betriebskosten und Investitionen liegt das Rechnungsergebnis für diesen Aufgabenbereich im Jahr 2008 bei ca. 110.000 €.

Kleinere Anlagenstörungen an den Relaisstellen im Landkreis werden von den Bediensteten im Brand- und Katastrophenschutz, auch nach Dienstschluss sowie an Sonn- und Feiertagen, selbstständig beseitigt, um die notwendige Betriebsbereitschaf des Funknetzes Sicherzustellen.

Jeder Ausfall einer Relaisstelle kann im Notfall Leben und Gesundheit der Einwohner oder der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst gefährden, da einerseits die schnelle Alarmierung der Helfer im jeweiligen Funkversorgungsgebiet versagen kann oder andererseits sich lebensrettende Funkgespräche nicht mehr aufbauen lassen.

Der Landkreis stellt seit dem Jahr 1995 pflichtgemäß das GW-Funknetz der BOS allen Freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden sowie den berechtigten Hilfsorganisationen unentgeltlich zur Nutzung zur Verfügung.

Der alte Stahlgittermast der Relaisstelle Weira wurde abgerissen
Der Ersatzneubau stand in nur kurzer Bauzeit
Die Antennenbelegung an der Mastspitze in einer Höhe von 35 m
 

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