Integrationsbeauftragte

Zu den Aufgaben der kommunalen Integrationsbeauftragten gehört in erster Linie die Integration von Migranten (Projektinitiierung und –Begleitung). Sie sind daher zuständig für alle Menschen mit Migrationshintergrund, die Integrationshilfen benötigen und von der Bevölkerung als Zugewanderte bzw. Fremde wahrgenommen werden. Weiterhin stehen die Förderung des Verständnisses zwischen ausländischer und deutscher Bevölkerung, die Beratung Zugewanderter in auftretenden Fragen aller Lebenslagen und Deutscher, die von Ausländerangelegenheiten betroffen sind, sowie die Werbung für interkulturelle Beziehungen im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Daraus erwächst eine vermittelnde Funktion zwischen Migranten und Behörden und auch zwischen der deutschen Bevölkerung.

Die Zusammenarbeit mit den Ämtern und Behörden erfolgt auf Vertrauensbasis.

Die Integrationsbeauftragten bearbeiten Anliegen der in- und ausländischen Bevölkerung zu Ausländerfragen und leisten Einzelfallhilfe in konkreten Problemsituationen. Die gesellschaftliche Teilhabe der Migranten in der Region zu fördern und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken sind Ziele, die durch unterschiedliche Konzepte der Integrationsbeauftragten in den Kommunen umgesetzt werden.

Die Beauftragten sind Kontaktpersonen für verschieden gesellschaftliche Gruppen (Vereine, Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbände, Ausländerbeiräte) und nehmen ihnen gegenüber koordinierende Aufgaben wahr. Sie sorgen für zielentsprechende Angebote sowie zielgruppenspezifische Kooperations- und Netzwerkstrukturen zur Verbesserung der Integrationschancen vor Ort.

Die Integrationsbeauftragte des Saale-Orla-Kreises, Madlen Pieter-Junge, engagiert sich unter anderem im Engagementfons "Nebenan angekommen". Mehr dazu unter: Nebenan angekommen