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Naturschutzgebiet "Mittelgrund" - Infotafel
 


Laubfrosch, Heidekraut und Violetter Silberfalter


Der Laubfrosch

Laubfrosch - Naturschutzgebiet Mittelgrund

Beschreibung:
Europäischer Laubfrosch
(Hyla arborea)

Autor:
Felix Reimann

Quelle:
Wikipedia Commons

Der auffallend blattgrüne Laubfrosch gehört zu den bekanntesten Amphibien Mitteleuropas. Laubfrösche verfügen über ein hervorragendes Haft- und Klettervermögen! Sie heften sich dabei mit der feuchten Bauchhaut sowie den Gliedmaßen-Unterseiten an die jeweilige Oberfläche an. Außerdem besitzen sie als Anpassung an die kletternde Lebensweise zusätzlich rundliche Haftballen an Finger- und Zehenspitzen. Sie erlauben dem Laubfrosch das Klettern auf Pflanzen und Bäumen. Hauptsächlich in der Laichzeit von April bis Mai sind mit Einbruch der Dämmerung die lauten Balzrufchöre der Männchen zu hören.
Der Laubfrosch zählt zu den am stärksten gefährdeten Amphibienarten in Mitteleuropa. Er ist in den Roten Listen der meisten Bundesländer als gefährdete Art, oder gar als vom Aussterben bedroht eingestuft. Zu den Hauptgefährdungen gehören Gewässerzerstörung, Gewässerverschmutzung und der Verlust von Landlebensräumen. Laubfrösche sind sehr empfindlich gegenüber Gewässerverschmutzung und den Wirkung von Agrochemikalien. In den Landlebensräumen fehlen oft aufgrund intensiver Landwirtschaft artenreiche Hochstaudenfluren, ausreichend Hecken und Gehölzbestände.


Schau Dir faszinierende Nahaufnahmen des Laubfrosches an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=7nlr23Efwnc
Beschreibung: Laubfrosch klettert von Blatt zu Blatt


Hör Dir ein beeindruckendes Laubfrosch-Konzert an!

Dateiname/Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=c2S1Iyoxc2I
Beschreibung: Konzert vieler Laubfrösche in der Dunkelheit


Website: Europäischer Laubfrosch


Das Heidekraut

Heidekraut - Naturschutzgebiet Mittelgrund
Beschreibung:
Besenheide
(Calluna vulgaris)

Autor:
Aqwis

Quelle:
Wikipedia Commons

Der Gattungsname „Calluna“ leitet sich vom griechischen Wort kallyno für „ich reinige, fege“ ab. Der verholzende und immergrüne Zwergstrauch wächst relativ langsam und kann etwa 40 Jahre alt werden. Die Höhe der Besenheide beträgt 30 bis 100 Zentimeter – je nachdem, wie ungestört sie wachsen kann. Im August blühen die kleinen hellvioletten Blüten und stehen in lockeren Trauben. Der Nektar ist leicht zugänglich – hier findet ein reger Besuch von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen statt! Die Besenheide gilt daher als Futterpflanze für zahlreiche Insekten und deren Raupen, darunter viele gefährdete Arten wie der Komma-Dickkopffalter.
Leider stellen aber die meisten Heiden nur noch Restbestände dar. Einst durch Beweidung mit Schafen, Rindern, Ziegen, Pferden und Mahd entstanden, wurden viele Heiden später bebaut und landwirtschaftlich intensiv genutzt. Aber die Aufgabe jeglicher Nutzung führte dazu, dass Heiden versauerten, vergrasten, verbuschten und schließlich bewaldet wurden.


Website: Heidekraut/Besenheide

Weitere Details über die Besenheide: https://de.wikipedia.org/wiki/Besenheide


Der Violette Silberfalter

Violetter Silberfalter - Naturschutzgebiet Mittelgrund

Beschreibung:
Violetter Silberfalter(Brenthis ino)

Autor:
Werner Pichler

Quelle:
Wikipedia Commons

Der im Naturschutzgebiet Mittelgrund vorkommende Violette Silberfalter wird auch als Mädesüß-Perlmutterfalter bezeichnet. Er bevorzugt feuchte bis nasse Brachen mit Mädesüß oder Großem Wiesenknopf, regional auch Halbtrockenrasen mit Kleinem Wiesenknopf. Wichtige Nektarpflanzen im Lebensraum dieses Falters sind violetten Blüten: Acker-Witwenblume, Sumpf-Kratzdistel, Flockenblumen, Brombeere, Teufelsabbiss, Echter Baldrian, Wiesen-Knöterich und Sumpf-Blutauge. Raupenwirtspflanzen sind Mädesüß, Großer Wiesenknopf, selten der Kleine Wiesenknopf. Die Eier werden auf die Unterseite der Blätter gelegt. Der Violette Silberfalter gilt in Mitteleuropa zwar als verbreitet, ist aber vielerorts durch den Rückgang der Lebensräume selten geworden.


Website: Violetter Silberfalter


Website: Naturpark Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale

Hier erfährt man mehr über den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale:
http://www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de/
 
 
 

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