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Alltag der Asylbewerber im Saale-Orla-Kreis
 

3.4 Dürfen Asylbewerber arbeiten?

§: AsylVfG, AufenthG, BeschV

Asylbewerbern ist es in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts grundsätzlich nicht erlaubt, einer Arbeit nachzugehen. Nach diesen drei Monaten benötigten sie bisher die Zustimmung der Ausländerbehörde des Landratsamtes. Die Ausländerbehörde prüfte hierbei gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, ob ein entsprechender Arbeitsplatz vorrangig einem deutschen oder einem EU-Bürger zur Verfügung zu stellen sei. War dies nicht der Fall, bestand die Möglichkeit der Arbeitsaufnahme. Nun wird diese so genannte Vorrangprüfung in Thüringen für zunächst drei Jahre ausgesetzt. Diese Neuerung zielt auf die schnellere Besetzung freier Stellen ab.
Laut neuem Integrationsgesetz sollen Flüchtlinge nun schon während des Asylverfahrens einer sinnvollen Betätigung nachgehen. Der Bund legt hierfür das Programm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ für 100.000 Asylbewerber auf.

Staatliche, kommunale und gemeinnützige Organisationen können Asylbewerber für 1,05 Euro pro Stunde und maximal 80 Stunden pro Monat beschäftigen. Dafür ist keine Arbeitserlaubnis notwendig. Asylbewerber können auch in den GUs selbst beschäftigt werden.
Geduldete Asylbewerber bekommen ein Bleiberecht für die gesamte Dauer der Berufsausbildung und die anschließende Beschäftigung. Das gibt ihnen und den Ausbildungsbetrieben Rechtssicherheit.

 
 
 

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